Wie arbeitet die ARD Börsenredaktion – Slideshow
Dax, Wall Street und die virtuellen Geldtransaktionen…Täglich berichten Medien über den Handel an der Frankfurter Börse. Die ARD informiert unter anderem mit ihrem Flaggschiff “boerse im Ersten” kurz vor der 20-Uhr Tagesschau, aber auch per Radio und Internet wird die aktuelle Lage eingeschätzt. Was und wer hinter den bloßen Zahlen steckt, sollte in einer Slideshow für die User von boerse.ARD.de erklärt werden. Fotos für eine Slideshow erfordern ein ganz anderes “fotografisches Denken”. Es werden Unmengen Schnittbilder benötigt, auch”ganz banale” Fotos dürfen nicht fehlen, welche der geneigte Bildersteller ansonsten verächtlich links liegen gelassen hätte. Passende Fotos sind zwingend nötig für wichtige Tonaufnahmen des Redakteurs, ansonsten funktioniert der ganze Bild-Text-Zusammenhang nicht. Fernsehen und Radio sollten dokumentiert werden, eine Tour hinter die Kulissen des ARD-Radio- und TV-Studios an der Börse in Frankfurt war das Ziel- von fünf Uhr morgens, wenn die Daxtafel gereinigt wird, bis zur letzten Schalte auf dem Börsenparkett. Viel Arbeit, viele Fotos und danach ist man viel schlauer!! Redakteur, Ton- und Schnittmeister der Slideshow ist Daniel Pflug.
Hier ist das Endergebnis veröffentlicht – auf der Seite nach unten scrollen und auf den letzten Teaser klicken “Die ARD Börsenredaktion”.
- Um fünf Uhr morgens herrscht gähnende Leere
- Einsam thront die Hörfunk-Moderatorin über dem Börsensaal
- Die Börse füllt sich so langsam
- Fernsehübertragung auf dem Börsenparkett
- Mister Dax gibt dem hessischem Rundfunk ein Interview
- Michael Best bereitet sich für den Fernsehauftritt vor
- Michael Best vor der Kamera auf dem Börsenparkett
- Der Grafiker erstellt die Hintergrundbilder fürs Fernsehen
- Zeitung lesen ist Pflicht
- Der Meister am Mischpult
- Anja Kohl und der Telepromter
- Ellen Frauenknecht beim Interview
Zigarren – Richtig rauchen
Zigarren-Shooting im Hotel Roomers in Frankfurt am Main. Schwierigkeiten bestanden in der Tatsache, dass der Betrieb in der Bar weiter ging und ich keine Blitzanlage aufbauen konnte, um die Gäste nicht zu stören. Platz war auf rund zwei Quadratmeter, ein Mini-Blitz und das Available Light ergaben, aus der Not geboren, gar kein schlechtes Licht. Die Sponsoren (eine bekannte Uhrenmarke und ein Whiskeyhersteller) sollten auch hin und wieder zu sehen sein. Nach 1 1/2 Stunden war der kleine Rauch-Knigge im Kasten….die tausend Kratzer auf dem verspiegeltem Tresen haben mich danach allerdings schlaflosen Nächte am Rechner gekostet
Veröffentlicht wurden die Fotos hier: http://www.wanted.de/
Leben im Pflegeheim
Der Frankfurter Verband für Alten- und Behindertenhilfe e.V beauftragte sieben Fotografen aus dem Rhein-Main-Gebiet, das Thema “Leben im Pflegeheim” individuell und künstlerisch zu visualisieren. Ein Buch und eine Ausstellung sind das Ergebnis.
Mein Thema war “Beziehungen”, wobei der Begriff weit gefasst war und von Freundschaften bis zu Ehepartnern reichte. Es war – zugegebenermaßen – eines der schwierigsten Projekte, welches ich jemals umgesetzt habe. Das Thema Tod, Alter, Sterben und Altenheim ist nun wahrlich kein alltägliches, locker und unbefangen konnte ich damit auch nicht umgehen. Als Fotograf musste ich die Balance wahren zwischen professioneller Distanz und Empathie. Den Menschen im Pflegeheim Praunheim wollte ich mich nähern – die Nähe, das Erleben der Gebrechlichkeit, der Verwirrtheit und der Krankheit aber standen im krassen Gegensatz zur nüchternen Betrachtung von Blende, Belichtungszeit und Konzept. Viele Ideen, die ich vor der Realisation hatte, musste ich schnell verwerfen, denn die Bewohner sind eben keine belastbaren “Models” und hatten mich zuweilen schon nach 10 Minuten wieder vergessen oder konnten sich nicht mehr erinnern, zu welchen Zweck ich die Fotos mache. Und trotzdem gab es viele kleine und wunderbare Momente, absurd und bisweilen urkomisch…aber eine neutrale und professionelle Betrachtung werde ich zu den Fotos nie aufbauen können.
Der Klick auf die Thumbnails öffnet die Diashow.
Serie “The World Without People”
- Dippemess 2011
Was passiert, wenn ein Ort, dessen Existenzberechtigung auf der Anwesenheit von Menschen beruht, verwaist und menschenleer ist? Apokalypse oder Aufatmen – sinnentleert oder sinngebend ?
Die Serie ist ein Dauerprojekt.
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