Photoshoot and concert with Sivert Høyem

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Sivert Høyem – great Norwegian singer and to me one of the best music artists. Thanxs for the photo opportunity. More about the shooting and his concert in the Jahrhunderthalle in Frankfurt/Main from my favourite colleague Sonja Riegel, bleistiftrocker.de

 

 

Iraq Kurdistan 2015 – Covering the work of „Shadows Of Hope“

Iraq/Kurdistan – front line near Kirkuk

Shadows of Hope is a non-profit/non-government organization. They conduct humanitarian aid work in the form of combat lifesaver training to the kurdish peshmerga, provide medical treatment on the frontline against ISIS (Daesh) for the peshmerga, overhauling a military hospital, which includes implementing protocols and proper procedures inside the Emergency Room, ICU and hospital wards. And if necessary they support the peshmerga fighters in combat operations. It’s a small group with military and/or medical background. They don’t get paid for what they are doing! In fact they use their own money and all the donations to buy medicines and equipment to give to the peshmerga. Until now they trained more than 1200 people, they were supplying over 200km of the frontline against ISIS with emergency medicine, training, and personnel, which is close to 20% of the frontlines in Iraq.

I met those great guys down in Sulaymaniyah, went with them to the front line near Kirkuk. I will, for security reasons, only give their first names. Thanks to „Doc“, „Mike“, „Sam“ and „Brandon“.

Last month they went to Sinjar region of northern Iraq. „Sinjar was where on the 8th August 2014 just over 40,000 Yazedi men, women and children were massacred by ISIS. Today Sinjar is still one of the hardest hit areas Iraq, in the city, fighting still rages on a daily basis, there is no running water, no electricity, most of town has been reduced to rubble and because the local hospital is still within „Heavy weapons“ range the medical facilities are almost non existent. I’ve been burdened and appalled by what I’ve been told by Yazedi refugees who made it out alive and the photographs of the dead they had to leave behind taken their mobile phones, so they can show the world what really happened and so they themselves are not tempted to forget the horror. This group of guys and I want this to stop and since our governments won’t do anything meaningful to put a stop to it, we will. Our mission will be both defensive and humanitarian in nature.“ (Quotation Mike)

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Afghanistan, Kunar, May 2012

Der Abzug der US-amerikanischen Truppen rückt näher.

First I want to thank everybody for the support and help and for allowing me to take your pictures ! The rest in german…:

Die Fotos, sowie die anderen Afghanistan-Serien auf diesem Blog, sind während meines Aufenthaltes in der Grenzprovinz Kunar im Mai 2012 entstanden. Gemeinsam mit dem Journalisten Christian Kreutzer begleitete ich  2 1/ 2 Wochen Einheiten der US-Task Force Mountain Warrior an ihrem Aussenposten in Nangalam und Joyce im gebirgigen Peschtal unter dem Eindruck des Abzuges der amerikanischen Truppen 2014.

Meine Intention war nicht, aufregende Kriegsfotos zu machen. Vielmehr wollte ich dieses Land erfahren, dessen Menschen seit Jahrzehnten unter dem Schrecken der Auseinandersetzungen leben müssen. Mich interessierte die in sich geschlossene Welt des US-Militärs, diese hochgerüstete Supermacht, und als Gegensatz dazu der Alltag der Bevölkerung im Schatten des Krieges. Ich traf auf die Soldaten der afghanischen Armee, besuchte mit Patrouillen die Menschen in den Dörfern des Peschtals und nahm mit meiner Kamera an Treffen mit politischen Amtsträgern teil.

Die Eindrücke dieser Reise beschäftigen mich immer noch. Die Situation in Afghanistan ist für uns kaum zu verstehen und erscheint ausweglos. Entsprechende Fragen (und auch Antworten), die Hoffnung, die Skepsis, freundschaftlichen Begegnungen, das Misstrauen aber auch die kindliche Neugier bleiben als Bilder und Erinnerungen….Drei weitere Serien hierzu unter FACES, STRANGERS und I HAVE A DREAM.

Leider war die Zeit bei weitem nicht ausreichend, um tiefer in die dortige Situation einzutauchen, ich würde gerne ein weiteres Mal in das wunderschöne, aber auch erschreckende Afghanistan zurückkehren.

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Afghanistan, Kunar, May 2012 – „I have a dream“

I dream that my family, my children, the children of my children and just anybody 
is allowed to live in a world of peace without the threat of violence.

Dreams and hopes beyond endurance, death, hardship, and violence. Under such extreme conditions, men focus on the essential of life, and so, the most inner human beings are revealed: this is the surreal world of war. While on combat operations, five soldiers of 4th Platoon at Nangalam outpost in Pesch valley portrayed their dreams.

Thank you for your trust in telling me your dreams- come home safely !!

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Afghanistan, Kunar, May 2012 – „Strangers“

Fotoserie "Strangers"

Two nations, two worlds: both face each other, but they differ most widely: on the one hand, there is the western military power nation USA, trusting deeply in its process. On the other hand, there is Afghanistan, still archaic and captured in its turmoil of war. Looking at one another, standing side by side, but do they come closer? Seen through an US-soldier’s eyes while he looked out of the bullet proof window of his patrol vehicle, this photograph series shows the reactions of the local inhabitants of Kunar on the presence of their „supporters“, „occupying forces“, „aid workers“,  the „foreign western super power“.

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Fotoserie „Strangers“

Zwei Nationen beäugen sich. Zwei Welten, wie sie nicht unterschiedlicher sein können. Auf der einen Seite die westliche Militärmacht USA mit ihrem Fortschrittsglauben, auf der anderen Seite das archaische und in Kriegswirren gefangene Afghanistan. Sie betrachten sich und kommen sich doch nicht näher. Die Fotoserie zeigt – durch die Augen eines amerikanischen Soldaten hinter der gepanzerten Scheibe seines Patrouillenfahrzeugs – die Reaktionen der einheimischen Bevölkerung aus der Provinz Kunar auf die Präsenz der „Besatzer“, „Unterstützer“, „Helfer“, der „fremden, westlichen Supermacht“.

Form bedingt Inhalt – und umgekehrt: Die leichte Unschärfe, die durch die Dicke der Sicherheitsscheibe entsteht, der schwarze Schatten des Fensterrahmens und der Schulter des Soldaten sowie der spontan gewählte und nicht perfekte Bildausschnitt unterstützen die Distanz und das Befremden.

Die Fotos sind während meines Aufenthalts in der Grenzprovinz Kunar im Mai 2012 entstanden. Ich begleitete zweieinhalb Wochen lang Einheiten der US-Task Force Mountain Warrior an ihren Außenposten in Nangalam und Joyce im gebirgigen Peschtal unter dem Eindruck des geplanten Abzugs der amerikanischen Truppen im Jahr 2014.

Afghanistan, Kunar, May 2012 – Faces

Afghanische Soldaten in ihrer Unterkunft.

Die Fotos, sowie die anderen Afghanistan-Serien auf diesem Blog, sind während meines Aufenthaltes in der Grenzprovinz Kunar im Mai 2012 entstanden. Gemeinsam mit dem Journalisten Christian Kreutzer begleitete ich  2 1/ 2 Wochen Einheiten der US-Task Force Mountain Warrior an ihrem Aussenposten in Nangalam und Joyce im gebirgigen Peschtal.

In der Serie „Faces“ habe ich versucht, die Hoffnungen, die Skepsis, das Misstrauen und die Stärke all jener zu zeigen, die ich in Kunar treffen durfte.

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Künstler Hannes Möller und die „Verlorene Bibliothek“

Hannes Möller vor dem Ausstellungs-Objekt "Die imaginäre Bibliothek"

Ein schmales Rechteck im Hochkant-Format, der Name des Autors ist lesbar, darunter befindet sich ein Titel und der ein oder andere spärliche Farbklecks – ein Buchrücken verzückt den bibliophilen Zeitgenossen wohl eher weniger. Dann aber der Griff ins Buchregal, das Cover ist kunstvoll gestaltet, die gebundenen Seiten verströmen einen ganz eigenen Geruch und endlich kann sich der Spitzweg’sche Bücherwurm mit dem so sehnsüchtig erwarteten Werk auf die Couch zurückziehen.

Die Sinnhaftigkeit eines gemalten Buchrückens erscheint daher zunächst eher absurd und dennoch hat der Künstler Hannes Möller mit seinen Aquarell-Gouachen von Buchrücken und Buch-Vorderschnitten ein faszinierendes Projekt umgesetzt.

Buchrücken an Buchrücken an Buchschnitt an Buchrücken – hundert Aquarelle reihen sich im Dormitorium im Kloster Eberbach an- und untereinander. Die Bücher und somit Vorlagen für die Malereien von Hannes Möller sind allerdings keine willkürliche Auswahl, durch sein Werk kehren einhundert der Eberbacher Handschriften und Inkunabeln in Form einer imaginären Bibliothek an ihren Ursprungsort zurück. Dabei beeindrucken neben der detektivischen Fleißarbeit im Vorfeld, die Aquarell-Gouachen sowohl als Gesamtkunstwerk, wie auch als Einzelansicht.

Die Bibliothek des Klosters Eberbach wurde durch plündernde Truppen im Dreißigjährigen Krieg zerstört und 1803 endgültig aufgelöst. Der Oxforder Professor Nigel F. Palmer recherchierte in den Neunzigerjahren die heutigen Aufenthaltsorte vieler Bücher und veröffentlichte diese im Buch „Zisterzienser und ihre Bücher“. Hannes Möller wiederum verfolgte diese Spuren drei Jahre in Bibliotheken in England und Deutschland und setzte die vor Ort gesammelten Eindrücke von Buchrücken und Buchschnitten in seinem Atelier künstlerisch in Malerei um.

Ich durfte Hannes in seinem Atelier fotografisch begleiten und ihn dann in der Ausstellung ablichten.

Die Ausstellung „Die verlorene Bibliothek“ ist noch bis zum 27.Oktober im Dormitorium im Kloster Eberbach zu sehen. Im Verlag HenrichEditionen ist der Bildband „Die verlorene Bibliothek von Kloster Eberbach“ erschienen.

Zum FAZ Artikel: http://www.bibliotheken-projekt.de/Hannes-Moeller-FAZ-Feuilleton

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Descent Into Darkness

Mike - Descent Into Darkness

Mike – Descent Into Darkness

Short english summery: A longterm friend of mine from London asked me to take his photographs due to the loss of his mother and the diagnosis of cancer. The series „Descent into darkness“ is about the inside where the outside – a strong sporty appearance – is telling a speciously story. Its about darkness and fear. Its about translation. Its about making the pain visible, tangible where language fails to explain. Its about my difficulties being a friend -feel with him, listen to him- and at the same time being a photographer – keeping the distance in order to create the pictures.

„Katja, ich habe Nebennierenkrebs und möchte nach Frankfurt kommen, damit du Fotos von mir machst“.Eine trockene Schilderung, eine simple Bitte – in ihrer Nüchternheit entfalten sie eine beklemmendere Wirkung, als jeder tränenreiche Telefonanruf. Die E-Mail erreichte mich von Mike, einem alten Freund, der in London lebt. Das erste Wiedersehen nach sechs Jahren entspricht so gar nicht meinen Befürchtungen. Mike, scheinbar bei bester Gesundheit, kein Gramm Fett am Leib und ein Sixpack zum Weinen – ein vor Kraft strotzender Körper, der gegen eine lebensgefährliche Krankheit kämpft, eine Seele, die neben dem Krebs noch den Tod der Mutter zu verkraften hatte. Absurder kann das Leben kaum sein. Wer weiß schon um das Innere eines Menschen, wenn das Äußere eine trügerische Geschichte erzählt.

Wozu also die Fotos? Die Wochen vor seinem Besuch beschäftigt mich diese Frage, begleitet von mittelschweren Panikattacken seinen (und vor allen meinen) Erwartungen, Hoffnungen und Emotionen gerecht zu werden.

Die Krankheit ist eine bittere Realität, der Schmerz, die Angst, der Kampf und die Dunkelheit bleiben jedoch irreal und im Inneren unaussprechlich gefangen.

Ich denke, die Fotos sollen seine letzten acht Monate fassbar, sichtbar und im wahrsten Sinne des Wortes greifbar machen.“Es“ auf Papier bannen, in eine optische Form gießen und einen Namen geben. Der Außenwelt einen Einblick in den Abgrund geben, den Mike nicht in Sprache zu übersetzen vermag.

Es fiel und fällt mir schwer zu Fotos zu beurteilen oder die drei Tage zu beschreiben, in denen die Bilder entstanden sind. Das Schwierigste war der Wechsel zwischen Freundin, Zuhörerin und Fotografin – das Hin- und Herspringen zwischen Anteilnahme und Abstand. Der Blick durch den Sucher der Kamera schafft eine Distanz und Kompromisslosigkeit, die ich in jeder Sekunde überprüfen und bisweilen entschärfen musste. Leichtigkeit und Annehmlichkeit fehlen, das erkenne ich besonders an den Fotos, die ich nicht gemacht habe. Aber das ist nicht Mikes Thema und Anliegen – Die Konfrontation mit dem Tod entbehrt jeder Beiläufigkeit.

To Mike: Thanks for your honesty and your tears – with all my love and thoughts – you will fight that beast!!!

Leben im Pflegeheim

Pflegeheim Praunheim

Der Frankfurter Verband für Alten- und Behindertenhilfe e.V beauftragte sieben Fotografen aus dem Rhein-Main-Gebiet, das Thema „Leben im Pflegeheim“ individuell und künstlerisch zu visualisieren. Ein Buch und eine Ausstellung sind das Ergebnis.

Mein Thema war „Beziehungen“, wobei der Begriff weit gefasst war und von Freundschaften bis zu Ehepartnern reichte. Es war – zugegebenermaßen – eines der schwierigsten Projekte, welches ich jemals umgesetzt habe. Das Thema Tod, Alter, Sterben und Altenheim ist nun wahrlich kein alltägliches, locker und unbefangen konnte ich damit auch nicht umgehen. Als Fotograf musste ich die Balance wahren zwischen professioneller Distanz und Empathie. Den Menschen im Pflegeheim Praunheim wollte ich mich nähern – die Nähe, das Erleben der Gebrechlichkeit, der Verwirrtheit und der Krankheit aber standen im krassen Gegensatz zur nüchternen Betrachtung von Blende, Belichtungszeit und Konzept. Viele Ideen, die ich vor der Realisation hatte, musste ich schnell verwerfen, denn die Bewohner sind eben keine belastbaren „Models“ und hatten mich zuweilen schon nach 10  Minuten wieder vergessen oder konnten sich nicht mehr erinnern, zu welchen Zweck ich die Fotos mache. Und trotzdem gab es viele kleine und wunderbare Momente, absurd und bisweilen urkomisch…aber eine neutrale und professionelle Betrachtung werde ich zu den Fotos nie aufbauen können.

Der Klick auf die Thumbnails öffnet die Diashow.

Einladung Vernissage Pflegeheim

Zu der Vernissage „Leben im Pflegeheim“ am 11.09. um 18:30 Uhr in den Hoffmanns Höfen in Niederrad/Frankfurt am Main (Heinrich-Hoffmann-Straße 3) ist jeder herzlich eingeladen.